Wofür wir dankbar sein sollten,
es aber oft nicht mal registrieren:

den  Partner, der Dir jede Nacht die Decke wegzieht,
weil es bedeutet,
dass er mit keinem anderen unterwegs ist

das Kind, das nicht sein  Zimmer aufräumt und lieber fern sieht,
weil es bedeutet,
dass es zu Hause ist und nicht auf der Straße

die Steuern, die ich zahlen muß,
weil es bedeutet,
dass ich eine Beschäftigung habe

die  riesige Unordnung, die ich nach einer gefeierten Party aufräumen muss,
weil  es bedeutet,
dass ich von Freunden umgeben war

die Kleidung, die  mal wieder zu eng geworden ist,
weil es bedeutet,
dass ich genug zu essen  habe

den Schatten, der mich bei meiner Arbeit "verfolgt",
weil  es bedeutet,
dass ich mich im Sonnenschein befinde

den Teppich, den ich saugen muß und die Fenster, die geputzt
werden müssen,die Knöpfe, die angenäht werden müssen,
weil es bedeutet,
dass ich  ein Zuhause habe

die vielen Beschwerden, die ich über  die Regierung höre,
weil es bedeutet,
daß wir die Redefreiheit  besitzen

die Straßenbeleuchtung, die so endlos weit von meinem Parkplatz weg ist,
weil es bedeutet,
daß ich laufen kann und ein  Beförderungsmittel besitze

die hohe Heizkostenrechung,
weil es  bedeutet,
daß ich's warm habe

die Frau hinter mir in der Kirche, die so falsch singt,
weil es bedeutet,
daß ich hören kann

den Wäscheberg zum Waschen und Bügeln,
weil es  bedeutet,
dass ich Kleider besitze

die schmerzenden  Muskeln am Ende eines harten Arbeitstages,
weil es bedeutet,
daß es mir möglich ist hart zu arbeiten

den Wecker, der mich morgens unsanft aus meinen Träumen reisst,
weil es bedeutet,
daß ich am Leben  bin

und schließlich: die vielen nervenden E-Mails,
weil es bedeutet,
daß ich Freunde habe und es genügend Menschen gibt, die an  mich denken.......

....und solltest du immer noch glauben, Dein  Leben wäre "beschissen",

dann lies dies nochmal!

Sunny

***

Tod einer Unschuldigen

Ich ging zu einer Party, Mama,
ich erinnerte mich, was Du sagtest.
Du ermahntest mich, nicht zu trinken,
also trank ich Soda stattdessen.
Ich fühlte mich richtig stolz,
so wie Du es mir vorausgesagt hattest.
Ich habe nicht getrunken, um dann zu fahren,
obwohl mir die anderen sagten, es sei nichts
dabei.
Ich weiß, ich tat das Richtige.
Nun ist die Party zuende,
und alle fahren sie fort.
Als ich in meinen Wagen stieg,
wußte ich, ich würde rasch nach Hause fahren,
weil Du mich so erzogen hast,
verantwortungsbewußt und lieb.
Ich fuhr also los,
aber als ich auf die Straße auffuhr,
sah mich der andere Wagen nicht,
er fuhr einfach über mich drüber.
Als ich lag auf dem Asphalt,
hörte ich den Polizisten sagen,
'Der andere Typ war betrunken',
Und nun bin ich es, die bezahlen wird.
Ich liege hier sterbend, Mama...
Ich wünsche Du wärst bald hier.
Wie konnte das geschehen, Mama?
Mein Leben zerplatzte wie ein Ballon.
Überall um mich ist Blut,
das meiste davon ist meins.
Ich höre den Arzt sagen,
bald werde ich sterben.
Ich wollte Dir nur sagen, Mama,
ich schwöre, ich hab nichts getrunken.
Es waren die anderen,
die anderen haben nicht nachgedacht.
Er war wohl auf derselben Party wie ich.
Der einzige Unterschied ist, er hat was
getrunken
Und ich werde sterben.
Warum betrinken sich die Leute, Mama?
Es kann ihr ganzes Leben zerstören.
Jetzt fühl ich heftige Schmerzen.
Es sticht wie ein Messer.
Der Typ, der mich anfuhr, der geht,
und ich denke, das ist nicht fair.
Ich liege hier im Sterben
Und alles, was er kann, ist, zu starren.
Sag meinem Bruder, er soll nicht weinen, Mama,
schreibt 'Papas Mädchen' auf mein Grab.
Jemand hätte ihm sagen sollen,
kein Alkohol hinter dem Steuer.
Wenn sie es ihm bloß gesagt hätten,
wäre ich noch am Leben.
Mein Atem wird kürzer,
ich bekomme solche Angst.
Bitte, weine nicht um mich, Mama.
Du warst immer da, als ich Dich brauchte.
Ich hab ich nur noch eine letzte Frage, Mama.
Bevor ich mich verabschiede.
Ich bin nicht betrunken gefahren,
also warum bin ich diejenige, die stirbt?

 

***

 

"Terrorismus

Falls Dir die  schrecklichen Ereignisse am 11. September immer noch zu
Schaffen machen, nimm dir 2 Minuten Zeit um den 3.000 zivilen Opfern  von
New York, Washington und Pennsylvania zu  gedenken...

Wo Du gerade so schön dabei bist, kannst Du auch gleich noch  13
Schweigeminuten für die 130.000 irakischen  Zivilisten einlegen, die 1991
unter dem Kommando von  Präsident George Bush Sr. umkamen.
Dann kannst Du  daran denken, wie die Amerikaner danach in den Strassen
gesungen und getanzt, gefeiert und geklatscht haben.

Jetzt ist es an der Zeit weitere 20 Schweigeminuten für die  200.000
iranischen Zivilisten einzulegen, die in den  80ern von Irakern mit
US- gesponserten Waffen und Geld  geopfert wurden, bevor Amerika die Richtung
wechselte  und seine irakischen Freunde zum Feind erkor.

Du solltest Dir noch weitere 15 Minuten nehmen, um den Russen  und 150.000
Afghanen zu gedenken, die von den Taliban  getötet worden, die ihre edle
Ausbildung und  Unterstützung von der CIA bekamen.

Dann wären da noch 10 Schweigeminuten für die 100.000 zivilen  Opfer der
amerikanischen Atombombenabwürfe über  Hiroshima und Nagasaki im zweiten
Weltkrieg.

Du hast jetzt eine Stunde lang geschwiegen. 2 Minuten für die  getöteten
Amerikaner in New York, Washington und  Pennsylvania und
58 Minuten für deren Opfer auf der  ganzen Welt.

Falls Dir die Relationen immer noch nicht vollständig bewusst  sind, Kannst
du noch eine weitere Schweigestunde für  die Opfer des Vietnam-Krieges
draufschlagen.

Oder für das Massaker in Panama 1989, bei dem amerikanische  Truppen arme,
unschuldige Dörfler angriffen um 20.000  Obdachlose und tausende Tote zu
hinterlassen.

Oder für die Millionen von Kindern, die ob der Unterversorgung  durch das
US-Embargo gegen den Irak und Kuba  starben.

Oder für die Hunderttausenden, die bei US- finanzierten  Bürgerkriegen
(Chile, Argentinien, Uruguay, Bolivien,  Guatemala, El Salvador - um nur ein paar
wenige  Beispiele zu nennen) ums Leben kamen.

Und jetzt können wir noch mal über Terrorismus reden"

 

***

 

Der erste Eindruck ist immer der beste.
Von wegen, zumindest wenn man das auf Menschen bezieht. Denn wer das glaubt, der hat von Menschenkenntnis wirklich keinen blassen Schimmer. Man kann einen Menschen erst richtig beurteilen, wenn man ihn in verschiedenen Situationen kennen gelernt hat.

****
Die Welt wird nie mehr so sein wie vor dem 11. September.
Weitere Daten, die diese höchst intelligente Aussage "bestätigen":
333 v. Chr. Schlacht bei Issos
1618-1648 30-jähriger Krieg
1939-1945 Zweiter Weltkrieg
30. Februar 1963
Und so weiter, und so weiter. Hat sich irgendwas geändert?
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